Wandergruppe in Billerbeck und Nottuln unterwegs
Die Wandergruppe des Heimatvereins Lengerich verbrachte ihr diesjähriges Genießerwochenende in Billerbeck und Nottuln. Trotz Temperaturen um die 30 °C wurden mehrere Wanderungen rund um den kleinen Dom‑Ort Billerbeck unternommen. Die Wege führten durch den historischen Stadtkern, entlang der Berkel und durch die sanft hügelige Parklandschaft.
Unterwegs tauchten Fragen auf: Wie lang ist eigentlich die Berkel? Wo mündet sie? Die Gruppe fand heraus, dass der Fluss rund 114 km misst und bei Zutphen, Holland in den IJssel fließt.
Auch der heilige Ludger sorgte für Gesprächsstoff. Mal liest man Ludger, mal Ludgeri – beide Formen sind richtig: Ludger ist der Name der historischen Person, Ludgeri die kirchlich‑lateinische Variante, die sich in vielen Orts- und Kirchenbezeichnungen wiederfindet.
Billerbeck beeindruckte die Wandergruppe mit seinem markanten Dom St. Ludgerus. Einer der zwei Türme war derzeit eingerüstet, da Sanierungsarbeiten an der Fassade stattfinden. Warum hat ein so kleiner Ort überhaupt einen so großen Dom? Der Titel geht auf die besondere Bedeutung Billerbecks als Sterbeort des heiligen Ludger zurück. Die Kirche wurde als Wallfahrtsort errichtet und erhielt später den Ehrentitel „Dom“.
Nach der Übernachtung, in der netten Gaststätte Kruse in Nottuln, hatte Anke Bovenschulte am zweiten Tag zu einer Survival-Tour um die Quelle des Nonnenbaches bei Nottuln aufgerufen.
Glitschige Berghänge sorgten für eine Rutschpartie, bei der alle froh waren, dass nicht mehr passiert ist. Enge, matschige Wege führten dazu, dass Schuhe und Kleidung nicht sauber die Heimreise antraten.
Trotz der Hitze genossen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die abwechslungsreichen Wege, die gute Stimmung den deutschen 2:1 Sieg gegen die Elfenbeinküste, im Rahmen der Weltmeisterschaft und die vielen kleinen Entdeckungen rund um Billerbeck und Nottuln.






























