Protokoll der Sitzung am 13. Januar 2026
- Das Protokoll vom 09. Dezember 2025 wird genehmigt und auf der Webseite des HV eingestellt.
- Verschwörungstheorien und unser Umgang mit ihnen
Es hat eine Aussprache statt gefunden.
- Foto-Archiv Kiepker – Peter Oehmen berichtet:
Der Kontakt zum LWL Medienzentrum hat sich nicht als erfolgreich erwiesen. Die Sammlung der Fotos muss unbedingt in Lengerich bleiben, deshalb soll es Gespräche des HV ( Harald Klöpper) mit dem Bürgermeister Björn Schilling geben, dass in einem Haus der Ev. Kirche eine Zwischenlagerung erfolgen kann, bis ein passender Ort gefunden ist.
Es wurde auch das neue Bürgerzentrum „All in“, Ringeler Straße, als möglicher Ausstellungsort ins Gespräch gebracht.
- Die Geschichte des Kinos in Lengerich
Peter Oehmen verfolgt die außerordentlich vielfältige Geschichte der Kinos in Lengerich. Diese hatten eine 100 Jahre lange Tradition, so lange wurden im „Hotel Leggemann“ (heute Steakhaus), „Capitol“ und „Festhalle Maug“ Filme vorgeführt. Schulen besuchten in Klassenstärken die Lichtspiele mit wichtigen Filmen, z.B. „Schindlers Liste“, 1993..
Es kamen bekannte Größen nach Lengerich, Zarah Leander , Zirkus Hagenbeck.
Peter Oehmen hat die letzte Vorführung im „Capitol“ begleitet.
- Friedrich Jacob Windmöller
Manfred Stöppel hat das Buch über F. J. Windmöller verfasst und stellt es vor. Er zeichnet den Lebensweg, 1803 – 1875, seine reichen Besitzungen und die Stiftung im Testament nach. Höhepunkt: Das vielseitige Testament stellt Charlotte Windmöller im Original zur Ansicht. Es sind 100 Exemplare aufgelegt.
- Harald Klöppers Bericht über die Evangelische Kirche, Pastor Brandes u.a., wird
voraussichtlich am 18./19. Februar 2026 statt finden.
- Januar 2026 findet der Vortrag „Ohne Geld um die Welt“ von Peter Oehmen in der VHS statt.
- Dr. Alfred Wesselmann
1896 wurde in den Bau des repräsentativen Rathauses diese Grundsteinurkunde mit folgendem Passus gelegt:
„In politischer und sozialer Beziehung wird mit Genugtuung konstatiert, dass im Hinblick auf die stets wachsenden Bestrebungen der Umsturzparteien im deutschen Vaterland und dem Ausland die Bewohner des Amtes Lengerich in der Furcht Gottes und der Treue zum Kaiser und Reich den Strömungen der Neuzeit einen entschiedenen und wirksamen Damm entgegengesetzt haben.“
Dies ist ein Ausdruck des Zeitgeistes in Lengerich um 1900 ff.: Politisches Selbstverständnis, Selbstbewusstsein und Wohlstand der Bürger.
1905 folgt der ähnlich repräsentative Bau der Volksschule an der Schulstraße.
- Es wird eine Tagesfahrt des HVL zu dem „Haus der Geschichte“ in Bonn geplant.
Die Organisation übernimmt Dr. Alois Thomes. Im Februar folgt ein genauer Terminvorschlag.
- Verschiedenes
Dr. Alfred Wesselmann gibt die Anregung, die Geschichte der Teutoburger
Waldeisenbahn zu bearbeiten. Dazu gibt es ausführliches Quellenmaterial.
Weitere Anregung zur Weiterarbeit ist eine Untersuchung zum Aufenthalt ausländischer Soldaten in Lengerich, z.B. Engländer im Siebenjährigen Krieg
1756 – 1763.
Termin: 26. Januar 2026, 19:30 Uhr, in der Kirche St. Margareta findet ein Vortrag von Dr. Boris Zabarko statt, geb. 1935. Herr Zabarko ist Holocaust-Überlebender aus der Ukraine.
17.01.2026 Marlies Leifheit (Protokollführerin)



