Plattdeutsche Dönekes, Redensarten und Wörterquiz humorvoll präsentiert
Im Rahmen ihres monatlichen Treffens im April hatte die Ev. Frauenhilfe Ledde mit ihrer Leiterin Inge Heiligtag die Plattdeutschgruppe des Lengericher Heimatvereins eingeladen. Denn diesmal sollte die plattdeutsche Sprache im Mittelpunkt der Zusammenkunft stehen. In stilvollem Outfit erschienen dann auch Gerda Zirbes in ihrer Bauerntracht und Kiepenkerl Günter Tierp mit der großen Kiepe im Ledder Gemeindehaus.
Nach der Begrüßung durch Inge Heiligtag hielt Gerda Zirbes zur Eröffnung eine kleine Andacht, bei der alles um die „runde Sache im Leben“ ging, und hatte dafür symbolisch einen bunten Ball mitgebracht. Mit vielen wörtlichen Gleichnissen aus den Ballsportarten wie „Man muss am Ball bleiben“ oder „Mal rollt der Ball, mal nicht“ usw. schlug sie eine Brücke zum Lauf des Lebens.
Nach der leckeren Kaffee- und Kuchentafel wurde es dann knifflig für die Damen. Denn der Kiepenkerl hatte ein plattdeutsches Quiz vorbereitet, bei dem plattdeutsche Wörter wie Maulwurf (Wannewuorp), Ameise (Miegampken), Kartoffeln (Ärappels) usw. erraten werden mussten. Auch plattdeutsche Redensarten wie „Häi häw einen in’n Timpen“ (Er ist betrunken) oder „Häi schitt mi glieks vörn Schwengel“ (Er hat keine Kraft mehr) und viele andere waren jedoch kein Lösungsproblem für die älteren Damen. „Das war ja unsere Kindersprache, die vergisst man doch nicht“, meinte eine von ihnen.
Hinzu kamen im Wechsel vorgetragene lustige Dönekes und Kurzgeschichten der beiden, die für viel Humor sorgten. Nach gut zwei Stunden „Up plattdütsk“ bedankte sich Inge Heiligtag mit Präsent und Blumenstrauß bei Gerda Zirbes und Günter Tierp und hoffte auf ein baldiges Wiedersehen.








