Für so manchen gibt es nicht viel Schöneres, als mit dem Fahrrad durch hiesige Landschaften zu radeln, vorbei an abgeerntete Felder, junge Rehkitze und Bisamratten am Wegesrand zu dieser Jahreszeit. So begann die Planung der ersten Radtour mit einer Übernachtung bereits Monate im Voraus. Schließlich stand alles fest: die Teilnehmer, die Route, die Zimmerreservierungen und das gemeinsame Abendessen in Oelde waren organisiert. Nun musste nur noch das Wetter mitspielen.
Am 25. Juli war es dann endlich so weit. Morgens startete die Gruppe mit ihren E-Bikes ab Heimathaus. Nach einem Zwischenstopp bei Glandorf/Potsdamer-Platz und einigen zusätzlichen Schlenkern wurde schließlich der Sassenberger Feldmarksee erreicht. Am Nachmittag trafen die Radler in Oelde ein. Nach einer kurzen Erholungspause ging es frisch geduscht weiter zur Postsbrauerei. Dort wurden verschiedene Bierspezialitäten verkostet und anschließend gemeinsam zu Abend gegessen. Für Joachim war sogar noch ein ganz besonderes Bier reserviert – er konnte damit allerdings erst mit etwas Verspätung den Staub aus seiner trockenen Kehle spülen.
Nach einer ruhigen Nacht besichtigte ein Teil der Gruppe den weitläufigen und sehenswerten Vier-Jahreszeiten-Park, ein bleibendes Erinnerungsstück der damaligen Landesgartenschau.
Anschließend begann die Rückfahrt. Denjenigen, die ihren Nachdurst stillen wollten, wurde der Stopp an dem einzigen Biergarten der Srecke verwehrt. Ein folgender kurzer Regenschauer wurde daher geschützt unter dem Dach einer Scheune abgewartet. Unterwegs brach an Henrys Hinterrad eine Speiche. Mit einer ebenso improvisierten wie fachmännischen Reparatur – unterstützt durch etwas Pflaster – konnte das Problem jedoch behoben werden. Die Reparatur hielt trotz schlackerndem Hinterrad tatsächlich bis zum Ende der Tour. Nach einem Zwischenstopp in Warendorf erreichte die Gruppe am Sonntagnachmittag nach insgesamt rund 125 Kilometern wieder Lengerich.
Und als schließlich alle entspannt zu Hause auf dem Sofa lagen, setzte endlich der lang ersehnte und dringend notwendige Regen ein.






































