Protokoll der Sitzung vom
12. Mai 2026
- 100 Jahre Heimatschützenbund
Präsident Friedrich Prigge führt aus: Der Bauernsohn aus Lienen, Friedrich Rohlmann, Lehrer und Heimatpfleger aus Westerkappeln-Velpe, war einer der Mitbegründer des Westerkappelner Heimatvereins und lud 1924 zum ersten Heimatschützenfest nach Velpe ein. Begründung: „Der alte Geist¹ der Schützenbruderschaften solle geweckt werden, Gemeinsinn und opferbereite Heimatliebe, »welche der siechen Volksseele so nottat«“. Auch der „Heimatgedanke“ sollte belebt werden. Der Erste Weltkrieg wirkte tief in den Menschen. Die Vielfalt des Erlittenen, u.a. bei Soldaten und Flüchtlingen Heimweh, ließ den Heimatgedanken als Volksbewegung entstehen.
Mit fast 20 Vereinen in Velpe gefeiert, war der Grundstein für eine Tradition gelegt.
Mit dem zweiten HSchF und 45 Vereinen angetreten, zeigte sich die „Festigung“ .
Nach dem Zweiten Weltkrieg blühte das Vereinsleben in den örtlichen Vereinen wieder auf und die Tradition wurde fortgesetzt.
(Quelle: Jubiläums-Heimatschützenfest 25. und. 26. Mai 2024, 100 JAHRE HEIMATSCHÜTZENBUND TECKLENBURGER LAND E. V., 39 S. ) - Besuch des Hauses der Geschichte in Bonn
Alois Thomes informiert, dass derzeit 36 Anmeldungen vorliegen. Über die Presse wird ebenfalls eingeladen. - Einladung zur Buchvorstellung am 1. Juni 2026
Bitte anmelden 18.00, Raum 141 in der Stadtverwaltung! (Anlage s. u.) - Ideenaustausch zum 300-jährigen Jubiläum der Stadtrechte
Für eine im Mai 2027 geplante Jubiläumsveranstaltung gibt es einen städtischen Arbeitskreis. Unser AK hat angeboten, eine/n kompetenten Vortragenden zu benennen. - Arbeitslosigkeit 1931
Anlage, Eine Mutter schreibt …
Ein bewegendes Zeitdokument einer Abonnentin, die namentlich nicht genannt wird. Arbeitslosigkeit ist ein Dauerproblem in der Weimarer Republik. Die Weltwirtschaftskrise zum Ende der 1920er und im Verlauf der 1930er Jahre begann mit dem New Yorker Börsencrash im Oktober 1929. Die Reallöhne lagen 1928 wieder über dem Niveau von 1913/14 und stiegen 1929 nochmals geringfügig an. Doch 1930, mit den ersten Anzeichen der heraufziehenden Wirtschaftskrise, müssen die Arbeiter und Arbeiterinnen erneut Reallohnverluste hinnehmen.
Die Reichstagswahl vom 14. September 1930 war die Wahl zum 5. Reichstag der Weimarer Republik. Die vorgezogene Neuwahl endete mit einer Schwächung der demokratischen Parteien und sehr starken Zugewinnen für die NSDAP. Die Arbeiter hatten ihre Rechte erneut wahrgenommen und es kam, auch in Lengerich, zu Streiks. „Aufmüpfige“ wurden, ohne mit der Wimper zu zucken, entlassen.
Die 30jährige Mutter spürte, ständig hungrig, ihr Leben hinter sich zu haben, sorgte sich um ihre Kinder und hatte Suizidgedanken.
Berichtet wird von der Unterstützung durch die Kirchengemeinde und Pastor Rübesam. - Verschiedenes
– 10 Fakten gegen rechtsextreme Mythen
Digital durchblättern und zum Download!
„Politische Diskussionen scheinen aktuell oft festgefahren, verbissen und verhärtet. Während offensichtlich viele verschiedene Probleme die Menschen bewegen, wird es immer schwieriger, Kompromisse oder Lösungen zu finden. Eine gemeinsame Faktengrundlage ist nur noch selten vorhanden. Der wichtigste Grund dafür: Rechtsextreme Mythen nehmen immer mehr Raum ein. Vor allem die rechtsextreme AfD verbreitet sie seit ihrem Einzug in die Parlamente systematisch. Die Mythen dienen nicht dem Ziel, die Probleme zu lösen, sondern sollen rechtsextremen Parteien mehr Macht verschaffen. Sie im Alltag zu widerlegen, ist nicht einfach, was faktenbasierte und respektvolle Diskussionen erschwert. Hier setzt diese Broschüre an. Wir haben 10 häufige Themen gesammelt, bei denen rechtsextreme Mythen und Scheinargumente eine große Rolle spielen. Diese Broschüre soll dich dagegen wappnen.“
https://www.volksverpetzer.de/project/10fakten/– Kindheitserinnerungen im Elternhaus in der Bahnhofstraße, dem „Kaufmann’schen Haus“, werden erzählt, … von einem tödlichen Unfall auf
dem Gemptgelände, bei dem zwei spielende Kinder starben…, dass Frau Kaufmann vor ihrem Abtransport die Zimmereinrichtung verkaufen wollte, was ihr nicht gelang, schließlich die Nazis sich die Möbel „unter den Nagel rissen“ und zu Geld machten…., dass Werner Neufeld abgeholt wurde…., vom „braunen Haus“.
Dank an den Zeitzeugen.
Protokollant: Berthold Ostermann






