Geschichte des Heimatvereins

Der Anfang des Lengericher Heimatvereins führt uns zurück in das ausgehende 19.Jahrhundert, als durch die rasanten Umwälzungen von der Agrar- zur Industriegesellschaft  bei den Bürgern das Bewusstsein wachgerufen wurde, Altes zu bewahren. So wie in vielen Städten und Gemeinden war es auch die Geburtsstunde der Heimatpflege in Lengerich. Ein wichtiges Arbeitsfeld dieser ersten Vereine war das Bestreben, Städte und Gemeinden zu verschönern. So wurde in Lengerich nach ersten bescheidenen Anfängen heimatpflegerischer Aktivitäten am 3. Mai 1895 der „Verschönerungsverein in Lengerich“ gegründet, ein Vorläufer des Heimatvereins. Im Rahmen des wieder erstarkten Bewusstseins gezielter Heimatpflege wurde parallel zum Verschönerungsverein in Lengerich am 24. Januar 1924 der Heimatverein ins Leben gerufen. Die Mitgliederzahl betrug in den 20er Jahren bereits über 400. Ergänzend zum Verschönerungsverein wurde jetzt das gesamte Feld der Heimatpflege zur neuen Aufgabe. Nach der Phase der Gleichschaltung in der NS-Zeit und der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit kam es 1947 anlässlich der 800-Jahr-Feier der urkundlichen Ersterwähnung Lengerichs 1147 zur Wiederbegründung des Heimatvereins, der bewusst an die Tradition der beiden Vorläufervereine anknüpfte.

Ein Blick auf die Vorsitzenden des Heimatvereins von 1947 - 2010 verrät aufgrund der jeweils recht langen Amtszeit eine besondere Kontinuität an der Spitze des Vereins. Heinz Hollenberg (1947-52); Fritz Eversmeyer (1952-55); Albert Burghardt ( 1955-69); Gert Schumann (1969-1989); Wilhelm Mersmann (1990-96); Erich Knemöller (1996-2010); ab 2010: Dr. Alois Thomes.

 

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